Der Wunsch nach gutem Essen: Wie drei Visionäre den Markt für Lieferdienste revolutionieren

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(lifePR) (Hamburg, Januar 2019) Von Anfang an verband die drei eatclever-Gründer eine Idee: Der Wunsch und die Vision, gesundes Essen statt Fastfood über einen Lieferdienst jederzeit und überall bestellen zu können, und den Lieferdienst- und Franchisemarkt auf den Kopf zu stellen.

„Wieso kann ich mir kein gesundes Essen nach Hause oder ins Büro bestellen?“ Diese Frage stellte sich Marco Langhoff jeden Tag. Lange und stressige Arbeitstage waren für den Prozessingenieur keine Seltenheit. Und weil einfach keine Zeit zum Kochen blieb, musste er immer wieder auf geliefertes Essen zurückgreifen. Darunter litt nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Produktivität. Zu dieser Zeit hatte er Robin Himmels und Mohamed Chahin schon auf einem Gründerwettbewerb kennengelernt. Beide hegten ähnliche Gedanken. Robin war schon viel gereist und lernte dadurch nicht nur die unterschiedlichsten Küchen dieser Welt kennen, sondern entwickelte auch eine Leidenschaft für kreative, ausgewogene und gesunde Gerichte. Mohamed jobbte bereits als Schüler in hochklassigen Restaurants und beim Lieferservice. Diese Kombination gab letztlich den eatclever Startschuss: „Wenn keiner gesundes Essen liefert, dann machen wir es eben selbst möglich.”

Drei Fremde werden zum Gründertrio
Die eatclever Erfolgsgeschichte startete 2012 bei einem Start-up-Wochenende. Innerhalb von 48 Stunden entstand die Grundidee und die drei, die sich vor Ort erst kennenlernten, merkten schnell, dass die Chemie stimmte und Großes vor ihnen liegen konnte. Zwei Jahre später nahm die Idee Gestalt an. Erste Hürde: eine Woche in Amsterdam für die Finalrunde finanzieren. Sie kratzten alle Ersparnisse zusammen, fuhren am Ende aber leider ohne Budget und ohne Büro nach Hause. Ein Dämpfer, aber auch der Startschuss, um die gemeinsame Idee zu verfeinern. Mohamed, Robin und Marco starteten dann klein und finanzierten sich über Business-Caterings. Und auch wenn die Gründungsgeschichte nicht am gemeinsamen WG-Küchentisch begann, führte es Mohamed und Robin, die mittlerweile nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch zusammenwohnen, nach ein paar Jahren an den selbigen. Neben viel Zeit in ihrem noch jungen Unternehmen verbringen die Gründer nun also auch privat viele Stunden miteinander. Um den Überblick nicht zu verlieren und Berufliches und Privates strikt trennen zu können, fanden sie dank guter Organisation das perfekte Gleichgewicht, um aus der wilden Gründungsphase mit 24/7 Arbeit zu einem funktionierenden Business zu wachsen.

Der Schlüssel zum Erfolg: „Think big, act small“
Wertvolles Wissen sammelte das Trio schon vor der Gründung: Robin schloss sein Studium in Wirtschaftspsychologie ab und verkaufte seinen Schnäppchen-Blog, den er mit 15 gegründet hatte. Marco kündigte seinen gut bezahlten Job als Prozessingenieur und Mohamed brach sein Elektrotechnik-Studium ab. Nicht der typische Background, um sich mit dem Thema Food zu beschäftigen, aber perfekt, um mit Prozessexpertise und analytischem Denken den Lieferdienst von morgen aufzusetzen. Frei nach Marcos Motto „Think big, act small“ hatten sie die eine große Vision: ein skalierbares Modell, das unendlich viele Möglichkeiten bietet und so den Lieferdienstmarkt revolutioniert. Schlüssel zum Erfolg: die Verbindung aus Experten auf den einzelnen Gebieten und die Möglichkeit, dass jeder genau das machen kann und soll, was er am besten kann. Angefangen bei den drei Gründern selbst: Robin kümmert sich inzwischen federführend um den Bereich Operations, führt die Teams und stand von Beginn an in den Küchen. Marco ist die Verkörperung der Prozesskompetenz: Gleichbleibend hohe Qualität, zuverlässige Lieferketten und eine effiziente Kostenstruktur machen eatclever so erfolgreich. Dafür verliert Marco das große Ganze nie aus den Augen und hat das Trio schon vor der ein oder anderen Fehlentscheidung bewahrt. Mohamed komplettiert das Team als Kundenflüsterer, der von der ersten Minute so nah am Kunden war wie nur irgendwie möglich und so schnell auf Wünsche und Kritik reagieren konnte.


Alle sagen: „Das geht nicht!“ Und dann kamen drei und haben es einfach gemacht.
Dass man sich als Gründer für nichts zu schade sein sollte, war den drei Gründern sofort klar. Dabei haben sie mit der Hilfe von Ernährungsexperten selber Gewürzmischungen und Rezepturen entwickelt. Die Liebe und der Glaube an das Feelgood Food für alle werden von Mohamed, Marco und Robin gelebt. In den ersten Monaten mixte Marco die Gewürze gemeinsam mit den Köchen selbst, Robin schulte die Küchen der Partnerrestaurants vor Ort persönlich darin, die neuen Gerichte zuzubereiten, und Mohamed beantwortete jede Kundenemail und jeden Anruf selbst, oft bis spät in die Nacht. Nur so konnten die drei ein noch besseres Gefühl für Prozesse und Kunden bekommen und wussten genau, warum es an der ein oder anderen Stelle hakte.


Wenn Kunden zu Investoren werden: Tarek Müller & Stefan Kolle kommen an Bord
Zu den ersten Kunden gehörte auch der in der Gründerszene sehr bekannte Tarek Müller. Damit stand er auch recht schnell auf Mohameds Liste für den telefonischen Nachfass. Aus den harmlosen Fragen: „Wie hat es denn geschmeckt? Was können wir zukünftig noch besser machen?“ entwickelte sich ein Gespräch rund um Idee, Vision und die nächsten Schritte der eatclever Gründer. Hoffnungsvoll ging Mohamed aus dem Telefonat – bis die erlösende Mail mit dem einen Satz: „Braucht ihr noch Geld?“ kam, dauerte es allerdings noch ein paar Monate. Ab dann wurden sich alle Beteiligten jedoch schnell und unkompliziert einig und seitdem ist Tarek Müller als Business Angel am Unternehmen beteiligt. „Tarek und uns verband damals vor allem die Liebe zur Vision. Nach mehr als drei Jahren ist unser Verhältnis extrem vertraut. Tarek investierte schon mehrfach und das, weil wir immer wieder zeigen, dass wir als Managementteam absolut fähig sind, das Unternehmen auf das nächste Level zu bringen. Er hält sich aus dem operativen Geschäft raus, ist aber gleichzeitig immer für uns da, wenn wir ihn brauchen,“ so eatclever-Gründer Mohamed Chahin.


Ähnliches Glück hatten Mohamed, Marco und Robin mit Agenturgründer Stefan Kolle, der sich als zweiter Business Angel am Unternehmen der Food-Pioniere beteiligte. Die Expertise der beiden Investoren hat das Gründerteam vor vielen typischen Anfängerfehlern bewahrt und den Weg für die Erfolgsgeschichte geebnet.

Über die Mehr-Marken-Strategie zum Digital Native Franchise Restaurant
Von Ehrgeiz und einer großen Vision getrieben, war dem Trio reines Wachstum nicht genug. Das gesamte Prozess-Setup für eatclever hatte von Anfang an das Ziel, als Blaupause für weitere Food-Trends zu dienen. „Gastronomen gehen völlig anders an den Betrieb ihrer Restaurants heran: Ändern sich die Vorlieben der Kunden, stehen die meisten vor dem Aus. Wir sorgen mit sauberen Prozessen dafür, dass sie kurzfristig auf neue Trends reagieren können, und sichern so Auslastung und damit Arbeitsplätze“, erläutert Marco. Für diesen Ansatz ernteten sie besonders zum Start harte Kritik und Unverständnis: „Macht doch ein richtiges Restaurant auf!“ hörten sie immer wieder. Aber die Überzeugung, dass die Idee riesiges Potential hatte, ließ sie nicht aufgeben. Der Erfolg von eatclever gibt ihnen recht und 2018 legen sie mit einer Mehr-Marken-Strategie nach. Das Unternehmen wird zu Clever Food Concepts (CFC) mit eatclever als Leuchtturmmarke. Chicos (www.chicos-burritos.de) ein Lieferdienst für Burritos und Quesadillas, und die Frische Fabrik, eine Marke für Business-Caterings, treffen den Nerv einer ganzen Lieferdienstnation. In nur wenigen Monaten legten sie eine rasante Entwicklung hin: „Mit Chicos sind wir bereits in zwölf Städten vertreten und übertreffen damit unsere eigenen Erwartungen. Für uns der eindrucksvolle Beweis, dass wir den richtigen Riecher für die Marktentwicklung hatten, und der perfekte Case, um auch die härtesten Kritiker zu überzeugen“, berichtet Mohamed. „Wir bieten unseren Endkunden weiterhin die neusten Food-Trends, garantieren unseren Franchisepartnern Planungssicherheit sowie ein niedriges finanzielles Risiko und ermöglichen vielen Betrieben mit unseren B2B-Lösungen eine zeitgemäße Versorgung ihrer Mitarbeiter“, blickt Mohamed zuversichtlich in die Zukunft. Clever Food Concepts steht in den Startlöchern, um nicht nur den deutschen, sondern auch den europäischen Markt zu revolutionieren – mit Leidenschaft, Erfahrung und visionärem Weitblick.

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