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Millionen-Finanzierung für Gourmet-Lieferdienst

Das Berliner Liefer-Unternehmen Vertical Food hat frisches Kapital eingesammelt. Das Ziel: Die Eigenmarken wie die Pizza-Kette Vadoli weiter ausbauen.

Vor einem Jahr ist das Berliner Startup Vertical Food mit seinem Pizza-Lieferdienst Vadoli gestartet. Auf dem Menü stehen extravagante Pizzen mit Schwertfisch und Broccoli-Creme oder trocken gereiftem Rindfleisch, Orange und Spinat. Beschir Hussain betreibt zusätzlich zum Lieferdienst ein eigenes Restaurant im Berliner Bezirk Charlottenburg.

Im November ging Vertical Food mit seiner zweiten Marke Fresh’s an den Start, die im Berliner Raum Smoothies, Salate und Bowls verkauft – allerdings ohne Geschäft und Gastraum. Das Essen wird nur zur Online-Bestellung angeboten. Vertical Food will mit seiner Multi-Marken-Strategie verschiedene Kundensegmente ansprechen: Salate zum Lunch, Pizzen für den Abend.
Mehr als ein Jahr nach der Gründung hat Vertical Food nun ein erstes Seed-Investment in Millionenhöhe eingesammelt. Das Kapital stamme von einer Gruppe internationaler Investoren heißt es vom Unternehmen. Den genauen Betrag der Finanzierungsrunde will das Startup allerdings nicht nennen. „Mit den neuen Mitteln möchten wir in unsere bereits bestehende Technologie investieren und unsere regionale Präsenz in Berlin weiter ausbauen, indem wir weitere Delivery Hubs aufbauen“, so Founder Hussain. Welche das sein werden, ist nicht bekannt.

Derzeit beschäftigt das Berliner Unternehmen 30 Mitarbeiter. Eigene Fahrer liefern das Essen in Büros und vor die Haustür. Aus der Produktionsküche von Vadoli werden nach Angaben des Startups täglich 1.000 Gerichte geliefert. Im ersten Jahr hat die Pizzamarke so über eine halbe Million Euro eingenommen, wie der Mitgründer und ehemalige WHU-Student Hussain im Interview mit StartupValley verriet. Bereits nach drei Monaten war Vertical Food mit der Marke profitabel, wie der Gründer Anfang des Jahres NGIN Food erzählte.

Bild: Vertical Food



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