Die Streuobstwiesenbörse – Ein bunter Marktplatz für Obst, Flächen, Geräte und Dienstleistungen

0
886
Foto; Streuobstwiese © Hans Braxmeier auf Pixabay
Foto; Streuobstwiese © Hans Braxmeier auf Pixabay
article inline
 
 
 

(lifePR) ( Bad Urach, April 20 ). Die Blütezeit in der größten Streuobstlandschaft Europas steht vor der Tür und Kirsche, Birne und Apfel erfreuen Spaziergänger und Wanderer mit ihren weißen und rosa Blüten.

Gerade jetzt, wo aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus` viele Menschen daheim bleiben müssen und oftmals weder Garten noch Balkon vorhanden sind, wächst die Sehnsucht nach ein bisschen eigenem Grün und der Freude, unabhängig von Liefermöglichkeiten, eigenes Obst von eigenen Bäumen ernten zu können.

Doch wie kommt man an so ein Stückchen Streuobstparadies? Abhilfe schafft die Streuobstwiesen-Börse, die für einen großflächigen Austausch von Suchenden und Bietenden sorgt. Dort können nicht nur Inserate angeschaut, sondern auch Anzeigen in verschiedenen Kategorien aufgegeben werden. Die junge Familie die auf der Suche nach einer Streuobstwiesen zur Bewirtschaftung ist, trifft hier auf das ältere Ehepaar, das die Wiese mit ihrer aufwendigen Pflege gerne in neue Hände gibt.

An persönlichen Daten werden dabei nur Name und ggf. Telefonnummer veröffentlicht. Über ein verschlüsseltes Kontaktformular kann auch eine Kontaktaufnahme per Mail erfolgen.

„Ob eine ganz bestimme Obstsorte, die klassische Streuobstwiese oder ein ausgefallenes Gerät – wir hoffen, dass bei uns jeder fündig wird“, sagt die Geschäftsführerin des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies, Maria Schropp. Dabei setzt der Verein nicht nur auf das Internet, sondern bedient über eine Telefon-Hotline und die Möglichkeit eines postalischen Inserats auch die Zielgruppen, die sich mit der Internetnutzung schwer tun.

Es bestehen folgende Nutzungsmöglichkeiten für die Börse:

Internet:

Unter www.streuobstparadies.de, im Bereich „Bewirtschaften“ finden Sie alle Gebote und Gesuche auf einen Blick und können eigene Inserate aufgeben.

Postkarten:

An vielen Anlaufstellen, z.B. Mostereien, im Streuobstparadies liegen Postkarten aus, mit denen ein postalisches Inserat aufgegeben werden kann. Schauen Sie einfach im Rathaus oder der Mosterei vor Ort vorbei. Die Postkarte kann auch bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

Telefon-Hotline:

Unter der Rufnummer 07025 – 1360403 nimmt rund um die Uhr ein Anrufbeantworter Ihre Anzeige entgegen. Bitte machen Sie möglichst vollständige Angaben zu Name, Adresse und ihrem Inserat und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für einen Rückruf.

Hier noch ein Tipp für alle, die ein bisschen Hilfestellung bei der Bewirtschaftung ihrer ersten eigenen Streuobstwiese brauchen: Im Ulmer-Verlag ist kürzlich das Buch „Unsere erste Obstbaumwiese“ erschienen (ISBN 978-3-8186-0522-3) – so macht die fachgerechte und naturverträgliche Bewirtschaftung von Anfang an Spaß.