Hauptstadt satt: 56.000 Besucher bei der Berlin Food Week 2019

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Foto: Küchenchef ©Restaurant Nuovo Antica Roma, Wittenbergplatz 5 auf Pixabay
Foto: Küchenchef ©Restaurant Nuovo Antica Roma, Wittenbergplatz 5 auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Berlin, Oktober 20 ). Sechste Berlin Food Week fand vom 21. bis 27. Oktober 2019 statt. Extrem lokal: Dinner ausschließlich mit Zutaten aus Berlin und Neue Deutsche Küche als Kulturgut. 56.000 Besucher insgesamt. Fortsetzung in 2020 sicher.


Vom 21. bis 27. Oktober feierten Foodies, Genießer und Gastro-Fans in der Hauptstadt die sechste Berlin Food Week. Unter dem Motto “Regional trifft International” fanden im gesamten Stadtgebiet mehr als 100 Veranstaltungen statt: Aussteller von der japanischen Insel Kyushu trafen auf heimische StartUps, Schalentiere von der US-Ostküste auf invasive Krebse aus dem Berliner Tiergarten und Champagner auf Spirituosen, destilliert aus Blättern eines Ahornbaums in Berlin Mitte.

Das Fazit der Veranstalter fällt sehr positiv aus: “Das großartige Feedback unserer Partner und die große Resonanz in der Öffentlichkeit bestärken uns in der Überzeugung, uns in diesem Jahr endgültig etabliert zu haben”, so Alexandra Laubrinus, Geschäftsführerin der Berlin Food Week. “Wir führen schon sehr viele Gespräche und haben jede Menge Ideen fürs nächste Jahr – 2020 geht es weiter mit der Berlin Food Week!”, ergänzt Mit-Geschäftsführer Michael Hetzinger.

Neben Themen rund um den Genuss beschäftigte sich die diesjährige Berlin Food Week intensiv mit gesellschaftlichen und politischen Inhalten. Beim Dinner Die Stadt isst sich auf – kuratiert von der Grünen-Bundestagsabgeordneten Renate Künast und der Journalistin Eva-Maria Hilker – wurde unter Beweis gestellt, dass ein Abendessen für 60 Gäste, gekocht nur aus Zutaten aus der Stadt, möglich ist. Über die Implikationen des Experiments diskutieren die Macher am Abend auch mit Dr. Dirk Behrendt, Berlins Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Mit dem in Kooperation mit dem Magazin B-EAT verliehenen Food Mover Award zeichnete die Veranstalter Persönlichkeiten aus der Food-Branche aus, die sich für die Neue Deutsche Küche engagieren. Der Award soll dazu beitragen, dass auch in Deutschland Essen und Ernährung endlich als Bestandteil der Kultur verstanden werden.

Rund 56.000 Besucher waren insgesamt dabei. Die Veranstalter haben Berlins Restaurants mit dem Stadtmenü unter dem Motto The Great Tasty auf eine kulinarische Zeitreise in die Goldenen Zwanziger geschickt, bei Die Stadt isst sich auf einen Testlauf für eine moderne urbane Ernährungsweise gewagt, die angesagtesten Profis aus der Food-Szene in der Miele Cooking School versammelt, bei der Berlin Food Night gemeinsam mit der Branche die Preisträger des Food Mover Awards gefeiert, im House of Food exotische Spezialitäten aus der Japanischen Region Kyushu präsentiert, am Mercedes Platz kulinarische Filme gezeigt und bei bEat die ganze Nacht gegessen und getanzt. Regional und international, traditionell und innovativ, nachhaltig und genussvoll – die Berlin Food Week brachte auch im Jahr 2019 alle Facetten der Esskultur zusammen.